In einer Wassermatratze sind zwischen 300 und 700 Liter Wasser. Ist das Wasser unbeheizt, versucht der Körper mittels der körpereigenen Wärme das Bett aufzuheizen, wie er es auch bei einer konventionellen Matratze tun würde. Eine übliche Matratze ist innerhalb von 15 Minuten erträglich warm. Eine Wassermatratze mit 300 bis 700 Litern kühlem oder kaltem Wasser kann der Körper nicht aufwärmen. So kommt es zu einer Schädigung der Nieren. Allerdings ist gerade die Wärme einer vorgeheizten Wassermatratze einer der Vorteile, die für ein solches Schlafsystem sprechen: Dem Körper wird die Arbeit des Aufwärmens abgenommen und er kann die Energie für andere wichtige Aufgaben verwenden, wie Regeneration, Stressabbau und Selbstheilung.
Die Wärme einer wassergestützten Matratze wirkt sich beruhigend auf das gesamte System aus. Wir kommen schneller zur Ruhe und entspannen die Muskulatur. Dadurch verkürzt sich oft die Einschlafzeit erheblich und wir erwachen erholt und erfrischt. Dank der Regulatoren kann die Wärme individuell angepasst werden und Sie können für den Sommer niedrigere Temperaturen als im Winter wählen.
Kann ich die Heizung im Sommer abschalten?
Ganz ausschalten sollte man die Heizung nicht, da die Feuchtigkeit, die durch Transpiration im Schlaf entsteht, verdunsten muss, damit Sie nicht feucht liegen und Ihr Aqua Viscaya Wasserbettsystem keinen Schaden erleidet. So sollte auch im Sommer eine Temperatur gewählt werden, die oberhalb der Umgebungstemperatur liegt, damit sich kein Schwitzwasser bildet.
Sie haben die Möglichkeit während der Nacht die Heizung abzuschalten oder über eine Zeitschaltuhr zu regeln. Der Wasserkern speichert die Wärme auch über Nacht. Am nächsten Morgen sollte das Aqua Viscaya Wasserbettsystem dann wieder beheizt werden. Mit Hilfe eines digitalen Heizsystems von Calesco Kanthal, das wir auf Wunsch mit ausliefern, können Sie die integrierte Zeitschaltuhr auf Ihre persönlichen Bedürfnisse einstellen.